Frequently Asked Questions

​Alles, was Sie über "Laden statt Tanken" wissen müssen! Es gibt viele Fragen zum optimalen Laden. MENNEKES hat auf jede Frage eine Antwort.

Frequently Asked Questions

​Alles, was Sie über "Laden statt Tanken" wissen müssen! Es gibt viele Fragen zum optimalen Laden. MENNEKES hat auf jede Frage eine Antwort.

  • Was sind die Vorteile von Elektroautos?

    Die Vorteile von Elektroautos lassen sich kurz in drei Punkten zusammenfassen: Elektrisch fahren ist angenehm, kostengünstig und gut für die Umwelt!

    Viele Autofahrer empfinden das Fahren eines Elektroautos als angenehm, denn sie verfügen über eine unvergleichliche Laufruhe, kaum Vibration und starke Beschleunigungswerte. Das maximale Drehmoment steht Elektroautos jederzeit zur Verfügung. So verfügen auch kleinere Elektroautos mit niedriger kW-Leistung über eine immense Beschleunigung.

    Zukünftig werden die Stromversorger unterschiedliche Tarife zum Laden Ihres Fahrzeugs anbieten. Wenn zu viel Überschussenergie zur Verfügung steht, können Sie davon profitieren. Wenn Sie über eine Photovoltaikanlage verfügen, können sie sogar „umsonst“ fahren, indem Sie aus dem Speicher Ihrer eigenen Sonnenenergie tanken.

    Mit Energie aus regenerativen Quellen sind Sie emissionsfrei unterwegs. So leisten Sie allein durch das Fahren eines Elektroautos einen persönlichen und wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt und für die Zukunft unseres Planeten.

    Warum Elektromobilität die Zukunft ist…

    Heute schon eignen sich Elektroautos hervorragend für den alltäglichen Gebrauch, wie für das tägliche Pendeln zur Arbeit oder die Fahrt zum Supermarkt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur läuft auf Hochtouren. Deutschlandweit gibt es tausende Ladepunkte, die meisten davon in den Ballungsgebieten. Bis zum Jahr 2020 wird eine flächendeckende öffentliche Ladeinfrastruktur installiert sein.

    Mit steigender Marktdurchdringung werden in Zukunft die Preise von Elektrofahrzeugen weiter sinken und das Preisniveau von Verbrennern erreichen. Dabei sind die Unterhalts- und Wartungskosten für Elektroautos wesentlich günstiger.

    Dank großer Fortschritte in der Batterieforschung werden Batterien nicht nur leistungsfähiger und leichter, sondern auch immer billiger. Der Preis pro Kilowattstunde wird weiter fallen und die Reichweiten von Elektrofahrzeugen immer größer werden.

    Gibt es steuerliche Vorteile für E-Autos?

    Die Bundesregierung bietet steuerliche Anreize für die Nutzung von Elektrofahrzeugen.
    Diese sind für einen befristeten Zeitraum von der Kraftfahrsteuer befreit:

    • bei Erstzulassung zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2020 beträgt die Steuerbefreiung 10 Jahre
    • bei Erstzulassung vor dem 17.05.2011 beträgt die Steuerbefreiung 5 Jahre.

    Hybridfahrzeuge sind von dieser Regelung ausgenommen.

    Quelle: https://www.zoll.de

  • Welche Steckertypen gibt es für Elektrofahrzeuge?

    Weltweit sind insgesamt drei Steckertypen für das Laden von Elektrofahrzeugen mit Wechselstrom von der IEC (International Electrotechnical Commission) genormt. In Europa wurde der sogenannte IEC Typ 2 als Standard-Ladestecker definiert, mit welchen sowohl an 230 V als auch an 400 V geladen werden kann.

    Dieser wird ab 2017 bei allen neuen Fahrzeugmodellen in Europa eingesetzt. Entwickelt wurde dieses System in Deutschland von MENNEKES.

    Aus der Zeit vor der Einigung auf einen gemeinsamen Stecker-Standard findet man noch Fahrzeuge, die mit dem sogenannten IEC-Typ 1 System ausgerüstet sind. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Fahrzeuge aus Fernost oder den USA.

    Darüber hinaus trifft man auch noch auf SCHUKO- , CEE-Caravan- und HPC-Anschlüsse, die nur für die Ladung an 230 V-Netzen genutzt werden können. Für die Ladung an 400 V AC findet man gelegentlich auch noch CEE-Drehstrom-Steckvorrichtungen. Aufgrund der geringen Leistung ist das Laden an 230 V mit langen Ladezeiten verbunden. Die vollständige Ladung eines 20 kWh Akkus dauert hiermit fast sechs Stunden. Schneller ist das Laden an 400 V AC. Bei einer Ladeleistung von 22 kW dauert die Ladung nur noch 1 Stunde.

    Noch schneller ist das DC-Laden mit Gleichstrom. Bei 500 V und 100 A Ladestrom (50 kW) ist der 20 kWh-Akku in nur 20 Minuten wieder voll. Die gemeinsame Norm für diese Anschlüsse ist zurzeit noch in Arbeit. Deshalb werden hier noch verschiedene Systeme genutzt, zum Beispiel das CHAde-MO-System und das Combined Charging System (CCS) auf Basis des IEC-Typ 2-Stecksystems. Letzteres unterstützt sowohl das Laden über Wechselstrom als auch das Schnellladen über Gleichstrom und ist mit dem aktuellen Standardsystem Typ 2 kompatibel.

    Welche Reichweite hat ein Elektrofahrzeug?

    Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs hängt von mehreren Faktoren ab:

    • Kapazität des Antriebsakkus
      Grundsätzlich gilt: Je größer die Akkukapazität, desto größer die Reichweite
    • Bezogene Leistung des Fahrzeugs
      Hier geht es nicht um die Maximal-Leistung, sondern um die tatsächlich benötigte Leistung, die wiederum von folgenden Faktoren abhängt:

      • Gewicht des Fahrzeugs
        Schwere Fahrzeugen benötigen mehr Energie als leichte Fahrzeuge

      • Streckenprofil
        Bei Bergfahrten und Fahrten mit hoher Geschwindigkeit ist die Reichweite geringer als bei gleichmäßiger Fahrweise auf gerader Strecke

      • Fahrweise
        Starkes Beschleunigen und Verzögern verkürzt die Reichweite. Vorausschauendes Fahren und normales Beschleunigen wirken sich positiv auf die Reichweite aus

      • Zusatzverbraucher
        Heizung und Klimaanlage verbrauchen ebenfalls Energie, dadurch verringert sich ebenfalls die Reichweite.
        Moderne Bordcomputer berechnen die verbleibende Reichweite relativ zuverlässig und berücksichtigen den Energieverbrauch aller Aggregate sowie der bisherigen Fahrweise.

    So wird die Reichweite berechnet: Akkukapazität ÷ Verbrauch/100 km = Reichweite.
    Beispiel: Bei einer Akkukapazität von 30 kWh und einem Verbrauch von 15 kWh/100 km ergibt sich eine Reichweite von 200 km.

    Reicht die geladene Energie aus, um überall hin zu kommen?

    Reichweitenangst beschreibt die Sorge, dass dem Auto während der Fahrt der Strom ausgeht, das Fahrzeug liegen bleibt und es keine Möglichkeit zum Nachladen gibt. Bei aktuellen Reichweiten von 120-160 km ist diese Angst jedoch unbegründet. Die Ladeinfrastruktur wird stetig ausgebaut und erweitert.

    Verschiedene Studien haben gezeigt, dass in Deutschland pro Tag durchschnittlich nur zwischen 40 km und 60 km in einem PKW zurückgelegt werden. In Europa fahren 80% der Bevölkerung nicht mehr als 80 km am Tag. Nur 4% der Deutschen fahren täglich mehr als 160 km am Tag. Zudem steht ein durchschnittliches Fahrzeug täglich rund 23 Stunden. Elektroautos können also hervorragend überall dort geladen werden, wo sie stehen.

    Sie sollten sich vielmehr die Frage stellen, wo Sie genau hin wollen? Wie ist Ihr Fahrverhalten an einem Tag? 

    Die elektrische Reichweite ist vor allem abhängig von der Kapazität (in kWh), dem Batteriegewicht, der Fahrzeugkonzeption (Plug-In- oder Voll-Elektrofahrzeug) sowie der Beschleunigung und Geschwindigkeit. So hat zum Beispiel die Tesla S Limousine bei normaler Fahrzeugbeanspruchung eine Reichweite von 480 km bei einer Batteriekapazität von 85 kWh. Der BMW i3 schafft im Durchschnitt 160 km mit 18,8 kWh. Der Volkswagen e-Golf fährt mit 24,2 kWh 130-190 km rein elektrisch. 

    Welche Lebensdauer hat ein Elektrofahrzeug?

    Entscheidend für die Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs ist seine Batterie.
    Mittlerweile geben einige Hersteller bis zu 8 Jahre Garantie auf ihre Fahrzeugbatterien.
    Diese kann durch eine neue ersetzt werden und somit kann die Lebensdauer eines Elektroautos die eines Benziners erreichen.

  • Wo kann ich überall laden?

    Sie können überall laden, wo sie Ihr Auto parken.
    Mit einem Elektroauto benötigen Sie keine Tankstellen mehr, sondern nutzen ihre eigene, private oder eine der vielen Ladestationen im öffentlichen Bereich.
    Sie können Ihr Auto bequem zu Hause über Nacht vollladen, oder auch an Ihrem Arbeitsplatz. Zusätzlich werden immer mehr öffentliche Ladepunkte und Schnelllader aufgebaut. Mit einem Stromvertrag von Ihrem Stromversorger können Sie dann dort laden.

    Wie bezahle ich an einer öffentlichen Ladesäule?

    Die Abrechnung erfolgt an öffentlichen Ladestationen über den Betreiber oder einen der Roaming-Partner. Je nach Anbieter werden unterschiedliche Abrechnungsmethoden angeboten.

    Möglichkeit 1: Sie schließen einen Vertrag mit einem Mobilitätsanbieter, der entweder selbst Betreiber von Ladestationen ist und/oder der mit anderen Betreibern im Rahmen einer Roamingpartnerschaft zusammenarbeitet. Wenn Sie eine Kundenkarte erhalten haben, können Sie sich mit dieser an den Ladestationen autorisieren und Ihr Fahrzeug laden.

    Alternativ bieten einige Betreiber auch die Autorisierung per SMS an.
    Hierzu senden Sie eine SMS mit der Nummer der Ladestation an den Betreiber der Ladestation.
    Wenn Ihre Telefon-Nr. dort einem Vertrag zugeordnet ist, erfolgt die Freischaltung der Ladestation und das Laden kann beginnen. Die Abrechnung erfolgt in beiden Fällen über Ihr Kundenkonto bei Ihrem Mobilitätsanbieter.

    Möglichkeit 2: Zahlung per Prepaid-Karte. Wenn Sie eine solche Prepaid-Karte gekauft haben, können Sie im Rahmen des verfügbaren Guthabens an jeder Ladestation laden, die diese Karte akzeptiert.

    Gemeinsam mit den Firmen Powercloud und RheinEnergie haben wir die Chargecloud GmbH gegründet, die das Hindernis der Freischaltung und Bezahlung einer Ladestation löst. Mit dem gleichnamigen Produkt „Chargecloud“ bieten wir eine sichere, cloudbasierte Softwarelösung für den Betrieb von vernetzter Ladeinfrastruktur und Abrechnung von Ladevorgängen. Bezahlt wird dann einfach über eine Cloud im Internet. So arbeiten wir daran, dass demnächst deutschlandweit jeder an möglichst allen Ladestationen tanken kann.

    An welchen Stellen dürfen Ladestationen stehen?

    Grundsätzlich dürfen Ladestationen überall aufgestellt werden, solange die Bestimmungen der Ladesäulenverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beachtet werden. Die Verordnung regelt die technischen Mindestanforderungen an Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile.

    Ladestationen im öffentlichen Raum dürfen nur von zugelassenen Netzbetreibern aufgestellt und betrieben werden. Im halb-öffentlichen Bereich (z.B. privatwirtschaftlich betriebene Parkhäuser und Parkplätze) und im privaten Bereich dürfen Ladestationen von den Objekteigentümern errichtet werden. Mieter müssen vor der Errichtung einer Ladestation das Einverständnis des Eigentümers einholen.

    Bei der Wahl des Aufstellortes sollten auch Wetter- und Umwelteinflüsse sowie die Vandalismus-Risiken berücksichtigt werden. Deshalb sollte der Aufstellort so gewählt werden, dass der fließende Verkehr durch die Nutzung der Ladestation nicht beeinträchtigt wird und die Installation sollte auf einem festen Fundament erfolgen.

    Kann das Auto Energie in das Stromnetz zurückspeisen?

    Grundsätzlich kann Energie aus dem Fahrzeug zurück in das Stromnetz eingespeist werden. Voraussetzung hierfür ist, dass sowohl die Ladetechnik des Fahrzeugs als auch die Ladeinfrastruktur dies unterstützen.

    Hierin liegt auch für die Energiepolitik eine riesige Chance gerade im Zusammenhang mit der effektiven Nutzung regenerativer Energie. So können Elektrofahrzeuge als Pufferspeicher für regenerative Energie dienen und Lastspitzen im Stromnetz durch die Einspeisung aus Elektrofahrzeugen ausgleichen.
    Heute werden diese Lastspitzen noch durch Atomkraftwerke oder Kraftwerke, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, ausgeglichen. Bei einer entsprechend ausgebauten Ladeinfrastruktur und großen Verbreitung von Elektrofahrzeugen wäre die Energieeinspeisung aus Elektrofahrzeugen zum Ausgleich von Lastspitzen wesentlich umweltfreundlicher.

    Durch entsprechende Programmierung der Bordelektronik und Nutzervorgaben wird sichergestellt, dass das Fahrzeug immer ausreichend geladen bleibt. Zurzeit wird noch an Umsetzungsmodellen gearbeitet und im Rahmen von Pilotprojekten getestet.

    Was muss ich beachten, wenn ich als Besitzer einer Immobilie, einer Tiefgarage oder eines öffentlich zugänglichen Parkplatzes eine Lademöglichkeit zur Verfügung stelle?

    Es bedarf keiner besonderen Genehmigung für den Aufbau von Ladestellen im oder am eigenen Gebäude.
    Allerdings gelten für Tiefgaragen besondere Bestimmungen, wie zum Beispiel die Brandschutzvorschrift des jeweiligen Bundeslandes. Eine Ladesäule auf einem eigenen Grundstück mit öffentlichem Zugang muss mit den zuständigen Genehmigungsbehörden abgestimmt werden. Eine rechtliche Klärung erfolgt über ein Baugenehmigungsverfahren.

  • Was kostet mich der Strom für ein Elektrofahrzeug auf 100km?

    Die Stromkosten pro 100 km sind im Vergleich zu Benzinern wesentlich günstiger.

    Beispiel: Ein Elektroauto verbraucht auf 100 km 15 kWh Strom. Bei einem Strompreis von 25ct/kWh betragen die Energiekosten 4,00 Euro.
    Bei einem Verbrennungsmotor mit einem Verbrauch von 6,5 l/100km Super und einem Literpreis von 1,35€ betragen die Energiekosten 8,10 Euro - also mehr als das Doppelte.

    Wie lange dauert eine Ladung?

    Abhängig von der Leistung Ihres Autos (Vergleich Tesla) lädt die Batterie Ihres Fahrzeugs in 30 Minuten wieder zu 80% auf und damit haben Sie je nach Fahrzeugmodell von 350 km bis 380 km Reichweite.

    Grundsätzlich gilt: das Auto lädt während Sie schlafen, arbeiten oder einkaufen. Deshalb ist es gar nicht so relevant, wie lange ein Ladevorgang dauert.

    Relevant ist vielmehr, wie viele Kilometer Sie pro Tag maximal fahren und ob Sie morgens mit einer vollen Batterie diese Distanz schaffen. Für Langstrecken haben Sie zukünftig Schnellader an den Autobahnen.

    Kann ich ein E-Auto einfach an meiner Steckdose zu Hause aufladen?

    Grundsätzlich ja, allerdings sind normale Haushaltssteckdosen bzw. deren Zuleitungen in der Regel nicht für eine solche Dauerbelastung ausgelegt. Deshalb sollte die Ladung an einer normalen Haushaltssteckdose nur im Notfall erfolgen.

    Für die normale Ladung zu Hause empfehlen wir ausdrücklich das Laden mit einer speziell dafür entwickelten Ladesäule oder Wandladestation bzw. Wallbox. Diese sind mit unterschiedlichen Ladeleistungen erhältlich.

    Wir empfehlen eine Ladelösung mit ausreichend Ladeleistungs-Reserven. So sind Sie für die Zukunft gerüstet und können Ihr Fahrzeug schneller und vor allem sicher laden.

    Ist Stromladen bei allen Witterungsverhältnissen sicher?

    Elektrofahrzeuge sind auch bei Regenfällen sicher ladbar.

    Muss ich mein Fahrzeug immer "Voll-Laden?"

    Nein. Sie können Ihr Elektroauto gemäß Ihres Strombedarfs aufladen und diesen Vorgang auch jederzeit unterbrechen.

    Wie finde ich die öffentliche Ladestationen?

    Über Internetseiten wie chargemap.com und smarttanken.de können Sie Ladestationen direkt in Ihrer Nähe finden und auch eintragen.

    Muss ich die Parkfläche bei den Ladesäulen freihalten?

    Sind Parkflächen mit einem Halteverbotsschild zur Aufladung von Elektroautos gekennzeichnet, dürfen auf diesen Flächen nur Elektroautos zur Aufladung parken.
    Natürlich wäre es auch ohne solch ein Halteverbotsschild schön, wenn diese Parkflächen für Elektroautos frei blieben.

    Kann ich beim Laden die geladene Strommenge sehen?

    Ob sie die geladene Strommenge beim Aufladen sehen können, hängt von dem jeweiligen Ladesystem ab. In der Regel wird der Strom an dem Zähler der Ladesäule summiert.
    In einer dem Ladesystem entsprechenden App können Sie den Strom pro Ladevorgang einsehen.

    Was passiert, wenn der Ladevorgang zwischendurch unterbrochen wird?

    Das Unterbrechen eines Ladevorgangs ist kein Problem. Die Ladung kann jederzeit fortgesetzt werden.

    Wie beende ich den Ladevorgang?

    Der Ladevorgang kann immer im Fahrzeug beendet werden. Einige Systeme können auch durch eine App oder das erneute Vorhalten einer zur Autorisierung genutzten RFID Karte gestoppt werden.

    Was passiert wenn mein Auto mit mehr / weniger Leistung laden kann?

    Autos und Ladestationen sind in beiden Fällen, aufwärts wie abwärts, kompatibel. Die Ladestation teilt dem Fahrzeug den maximalen Strom mit, doch das Fahrzeug kann auch weniger als diesen Strom beziehen.

    Was passiert, wenn ich das Elektroauto über mehrere Tage an der Ladebox lasse?

    Der Stromfluss wird durch ein integriertes Ladungsmanagementsystem automatisch nach der Vollladung beendet.

    Entstehen weitere Kosten oder Schäden, wenn ich das Fahrzeug auch nach Vollladung am Stromnetz angeschlossen lasse?

    In der Regel verursacht eine bleibende Stromverbindung nach der vollständigen Ladung keinerlei Kosten oder Schäden.
    Zukünftig wird die bestehende Verbindung sogar nutzbar sein, um das Fahrzeug zum Beispiel im Winter vorzuheizen, ohne dass der Akku des Fahrzeugs dabei beansprucht wird. Dabei entstehen allerdings Kosten.

  • Allgemeine Fragen
    • Was sind die Vorteile von Elektroautos?

      Die Vorteile von Elektroautos lassen sich kurz in drei Punkten zusammenfassen: Elektrisch fahren ist angenehm, kostengünstig und gut für die Umwelt!

      Viele Autofahrer empfinden das Fahren eines Elektroautos als angenehm, denn sie verfügen über eine unvergleichliche Laufruhe, kaum Vibration und starke Beschleunigungswerte. Das maximale Drehmoment steht Elektroautos jederzeit zur Verfügung. So verfügen auch kleinere Elektroautos mit niedriger kW-Leistung über eine immense Beschleunigung.

      Zukünftig werden die Stromversorger unterschiedliche Tarife zum Laden Ihres Fahrzeugs anbieten. Wenn zu viel Überschussenergie zur Verfügung steht, können Sie davon profitieren. Wenn Sie über eine Photovoltaikanlage verfügen, können sie sogar „umsonst“ fahren, indem Sie aus dem Speicher Ihrer eigenen Sonnenenergie tanken.

      Mit Energie aus regenerativen Quellen sind Sie emissionsfrei unterwegs. So leisten Sie allein durch das Fahren eines Elektroautos einen persönlichen und wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt und für die Zukunft unseres Planeten.

      Warum Elektromobilität die Zukunft ist…

      Heute schon eignen sich Elektroautos hervorragend für den alltäglichen Gebrauch, wie für das tägliche Pendeln zur Arbeit oder die Fahrt zum Supermarkt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur läuft auf Hochtouren. Deutschlandweit gibt es tausende Ladepunkte, die meisten davon in den Ballungsgebieten. Bis zum Jahr 2020 wird eine flächendeckende öffentliche Ladeinfrastruktur installiert sein.

      Mit steigender Marktdurchdringung werden in Zukunft die Preise von Elektrofahrzeugen weiter sinken und das Preisniveau von Verbrennern erreichen. Dabei sind die Unterhalts- und Wartungskosten für Elektroautos wesentlich günstiger.

      Dank großer Fortschritte in der Batterieforschung werden Batterien nicht nur leistungsfähiger und leichter, sondern auch immer billiger. Der Preis pro Kilowattstunde wird weiter fallen und die Reichweiten von Elektrofahrzeugen immer größer werden.

      Gibt es steuerliche Vorteile für E-Autos?

      Die Bundesregierung bietet steuerliche Anreize für die Nutzung von Elektrofahrzeugen.
      Diese sind für einen befristeten Zeitraum von der Kraftfahrsteuer befreit:

      • bei Erstzulassung zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2020 beträgt die Steuerbefreiung 10 Jahre
      • bei Erstzulassung vor dem 17.05.2011 beträgt die Steuerbefreiung 5 Jahre.

      Hybridfahrzeuge sind von dieser Regelung ausgenommen.

      Quelle: https://www.zoll.de

  • Das Elektrofahrzeug
    • Welche Steckertypen gibt es für Elektrofahrzeuge?

      Weltweit sind insgesamt drei Steckertypen für das Laden von Elektrofahrzeugen mit Wechselstrom von der IEC (International Electrotechnical Commission) genormt. In Europa wurde der sogenannte IEC Typ 2 als Standard-Ladestecker definiert, mit welchen sowohl an 230 V als auch an 400 V geladen werden kann.

      Dieser wird ab 2017 bei allen neuen Fahrzeugmodellen in Europa eingesetzt. Entwickelt wurde dieses System in Deutschland von MENNEKES.

      Aus der Zeit vor der Einigung auf einen gemeinsamen Stecker-Standard findet man noch Fahrzeuge, die mit dem sogenannten IEC-Typ 1 System ausgerüstet sind. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Fahrzeuge aus Fernost oder den USA.

      Darüber hinaus trifft man auch noch auf SCHUKO- , CEE-Caravan- und HPC-Anschlüsse, die nur für die Ladung an 230 V-Netzen genutzt werden können. Für die Ladung an 400 V AC findet man gelegentlich auch noch CEE-Drehstrom-Steckvorrichtungen. Aufgrund der geringen Leistung ist das Laden an 230 V mit langen Ladezeiten verbunden. Die vollständige Ladung eines 20 kWh Akkus dauert hiermit fast sechs Stunden. Schneller ist das Laden an 400 V AC. Bei einer Ladeleistung von 22 kW dauert die Ladung nur noch 1 Stunde.

      Noch schneller ist das DC-Laden mit Gleichstrom. Bei 500 V und 100 A Ladestrom (50 kW) ist der 20 kWh-Akku in nur 20 Minuten wieder voll. Die gemeinsame Norm für diese Anschlüsse ist zurzeit noch in Arbeit. Deshalb werden hier noch verschiedene Systeme genutzt, zum Beispiel das CHAde-MO-System und das Combined Charging System (CCS) auf Basis des IEC-Typ 2-Stecksystems. Letzteres unterstützt sowohl das Laden über Wechselstrom als auch das Schnellladen über Gleichstrom und ist mit dem aktuellen Standardsystem Typ 2 kompatibel.

      Welche Reichweite hat ein Elektrofahrzeug?

      Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs hängt von mehreren Faktoren ab:

      • Kapazität des Antriebsakkus
        Grundsätzlich gilt: Je größer die Akkukapazität, desto größer die Reichweite
      • Bezogene Leistung des Fahrzeugs
        Hier geht es nicht um die Maximal-Leistung, sondern um die tatsächlich benötigte Leistung, die wiederum von folgenden Faktoren abhängt:

        • Gewicht des Fahrzeugs
          Schwere Fahrzeugen benötigen mehr Energie als leichte Fahrzeuge

        • Streckenprofil
          Bei Bergfahrten und Fahrten mit hoher Geschwindigkeit ist die Reichweite geringer als bei gleichmäßiger Fahrweise auf gerader Strecke

        • Fahrweise
          Starkes Beschleunigen und Verzögern verkürzt die Reichweite. Vorausschauendes Fahren und normales Beschleunigen wirken sich positiv auf die Reichweite aus

        • Zusatzverbraucher
          Heizung und Klimaanlage verbrauchen ebenfalls Energie, dadurch verringert sich ebenfalls die Reichweite.
          Moderne Bordcomputer berechnen die verbleibende Reichweite relativ zuverlässig und berücksichtigen den Energieverbrauch aller Aggregate sowie der bisherigen Fahrweise.

      So wird die Reichweite berechnet: Akkukapazität ÷ Verbrauch/100 km = Reichweite.
      Beispiel: Bei einer Akkukapazität von 30 kWh und einem Verbrauch von 15 kWh/100 km ergibt sich eine Reichweite von 200 km.

      Reicht die geladene Energie aus, um überall hin zu kommen?

      Reichweitenangst beschreibt die Sorge, dass dem Auto während der Fahrt der Strom ausgeht, das Fahrzeug liegen bleibt und es keine Möglichkeit zum Nachladen gibt. Bei aktuellen Reichweiten von 120-160 km ist diese Angst jedoch unbegründet. Die Ladeinfrastruktur wird stetig ausgebaut und erweitert.

      Verschiedene Studien haben gezeigt, dass in Deutschland pro Tag durchschnittlich nur zwischen 40 km und 60 km in einem PKW zurückgelegt werden. In Europa fahren 80% der Bevölkerung nicht mehr als 80 km am Tag. Nur 4% der Deutschen fahren täglich mehr als 160 km am Tag. Zudem steht ein durchschnittliches Fahrzeug täglich rund 23 Stunden. Elektroautos können also hervorragend überall dort geladen werden, wo sie stehen.

      Sie sollten sich vielmehr die Frage stellen, wo Sie genau hin wollen? Wie ist Ihr Fahrverhalten an einem Tag? 

      Die elektrische Reichweite ist vor allem abhängig von der Kapazität (in kWh), dem Batteriegewicht, der Fahrzeugkonzeption (Plug-In- oder Voll-Elektrofahrzeug) sowie der Beschleunigung und Geschwindigkeit. So hat zum Beispiel die Tesla S Limousine bei normaler Fahrzeugbeanspruchung eine Reichweite von 480 km bei einer Batteriekapazität von 85 kWh. Der BMW i3 schafft im Durchschnitt 160 km mit 18,8 kWh. Der Volkswagen e-Golf fährt mit 24,2 kWh 130-190 km rein elektrisch. 

      Welche Lebensdauer hat ein Elektrofahrzeug?

      Entscheidend für die Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs ist seine Batterie.
      Mittlerweile geben einige Hersteller bis zu 8 Jahre Garantie auf ihre Fahrzeugbatterien.
      Diese kann durch eine neue ersetzt werden und somit kann die Lebensdauer eines Elektroautos die eines Benziners erreichen.

  • Die Ladeinfrastruktur
    • Wo kann ich überall laden?

      Sie können überall laden, wo sie Ihr Auto parken.
      Mit einem Elektroauto benötigen Sie keine Tankstellen mehr, sondern nutzen ihre eigene, private oder eine der vielen Ladestationen im öffentlichen Bereich.
      Sie können Ihr Auto bequem zu Hause über Nacht vollladen, oder auch an Ihrem Arbeitsplatz. Zusätzlich werden immer mehr öffentliche Ladepunkte und Schnelllader aufgebaut. Mit einem Stromvertrag von Ihrem Stromversorger können Sie dann dort laden.

      Wie bezahle ich an einer öffentlichen Ladesäule?

      Die Abrechnung erfolgt an öffentlichen Ladestationen über den Betreiber oder einen der Roaming-Partner. Je nach Anbieter werden unterschiedliche Abrechnungsmethoden angeboten.

      Möglichkeit 1: Sie schließen einen Vertrag mit einem Mobilitätsanbieter, der entweder selbst Betreiber von Ladestationen ist und/oder der mit anderen Betreibern im Rahmen einer Roamingpartnerschaft zusammenarbeitet. Wenn Sie eine Kundenkarte erhalten haben, können Sie sich mit dieser an den Ladestationen autorisieren und Ihr Fahrzeug laden.

      Alternativ bieten einige Betreiber auch die Autorisierung per SMS an.
      Hierzu senden Sie eine SMS mit der Nummer der Ladestation an den Betreiber der Ladestation.
      Wenn Ihre Telefon-Nr. dort einem Vertrag zugeordnet ist, erfolgt die Freischaltung der Ladestation und das Laden kann beginnen. Die Abrechnung erfolgt in beiden Fällen über Ihr Kundenkonto bei Ihrem Mobilitätsanbieter.

      Möglichkeit 2: Zahlung per Prepaid-Karte. Wenn Sie eine solche Prepaid-Karte gekauft haben, können Sie im Rahmen des verfügbaren Guthabens an jeder Ladestation laden, die diese Karte akzeptiert.

      Gemeinsam mit den Firmen Powercloud und RheinEnergie haben wir die Chargecloud GmbH gegründet, die das Hindernis der Freischaltung und Bezahlung einer Ladestation löst. Mit dem gleichnamigen Produkt „Chargecloud“ bieten wir eine sichere, cloudbasierte Softwarelösung für den Betrieb von vernetzter Ladeinfrastruktur und Abrechnung von Ladevorgängen. Bezahlt wird dann einfach über eine Cloud im Internet. So arbeiten wir daran, dass demnächst deutschlandweit jeder an möglichst allen Ladestationen tanken kann.

      An welchen Stellen dürfen Ladestationen stehen?

      Grundsätzlich dürfen Ladestationen überall aufgestellt werden, solange die Bestimmungen der Ladesäulenverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beachtet werden. Die Verordnung regelt die technischen Mindestanforderungen an Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile.

      Ladestationen im öffentlichen Raum dürfen nur von zugelassenen Netzbetreibern aufgestellt und betrieben werden. Im halb-öffentlichen Bereich (z.B. privatwirtschaftlich betriebene Parkhäuser und Parkplätze) und im privaten Bereich dürfen Ladestationen von den Objekteigentümern errichtet werden. Mieter müssen vor der Errichtung einer Ladestation das Einverständnis des Eigentümers einholen.

      Bei der Wahl des Aufstellortes sollten auch Wetter- und Umwelteinflüsse sowie die Vandalismus-Risiken berücksichtigt werden. Deshalb sollte der Aufstellort so gewählt werden, dass der fließende Verkehr durch die Nutzung der Ladestation nicht beeinträchtigt wird und die Installation sollte auf einem festen Fundament erfolgen.

      Kann das Auto Energie in das Stromnetz zurückspeisen?

      Grundsätzlich kann Energie aus dem Fahrzeug zurück in das Stromnetz eingespeist werden. Voraussetzung hierfür ist, dass sowohl die Ladetechnik des Fahrzeugs als auch die Ladeinfrastruktur dies unterstützen.

      Hierin liegt auch für die Energiepolitik eine riesige Chance gerade im Zusammenhang mit der effektiven Nutzung regenerativer Energie. So können Elektrofahrzeuge als Pufferspeicher für regenerative Energie dienen und Lastspitzen im Stromnetz durch die Einspeisung aus Elektrofahrzeugen ausgleichen.
      Heute werden diese Lastspitzen noch durch Atomkraftwerke oder Kraftwerke, die mit fossilen Energieträgern betrieben werden, ausgeglichen. Bei einer entsprechend ausgebauten Ladeinfrastruktur und großen Verbreitung von Elektrofahrzeugen wäre die Energieeinspeisung aus Elektrofahrzeugen zum Ausgleich von Lastspitzen wesentlich umweltfreundlicher.

      Durch entsprechende Programmierung der Bordelektronik und Nutzervorgaben wird sichergestellt, dass das Fahrzeug immer ausreichend geladen bleibt. Zurzeit wird noch an Umsetzungsmodellen gearbeitet und im Rahmen von Pilotprojekten getestet.

      Was muss ich beachten, wenn ich als Besitzer einer Immobilie, einer Tiefgarage oder eines öffentlich zugänglichen Parkplatzes eine Lademöglichkeit zur Verfügung stelle?

      Es bedarf keiner besonderen Genehmigung für den Aufbau von Ladestellen im oder am eigenen Gebäude.
      Allerdings gelten für Tiefgaragen besondere Bestimmungen, wie zum Beispiel die Brandschutzvorschrift des jeweiligen Bundeslandes. Eine Ladesäule auf einem eigenen Grundstück mit öffentlichem Zugang muss mit den zuständigen Genehmigungsbehörden abgestimmt werden. Eine rechtliche Klärung erfolgt über ein Baugenehmigungsverfahren.

  • Ladevorgang
    • Was kostet mich der Strom für ein Elektrofahrzeug auf 100km?

      Die Stromkosten pro 100 km sind im Vergleich zu Benzinern wesentlich günstiger.

      Beispiel: Ein Elektroauto verbraucht auf 100 km 15 kWh Strom. Bei einem Strompreis von 25ct/kWh betragen die Energiekosten 4,00 Euro.
      Bei einem Verbrennungsmotor mit einem Verbrauch von 6,5 l/100km Super und einem Literpreis von 1,35€ betragen die Energiekosten 8,10 Euro - also mehr als das Doppelte.

      Wie lange dauert eine Ladung?

      Abhängig von der Leistung Ihres Autos (Vergleich Tesla) lädt die Batterie Ihres Fahrzeugs in 30 Minuten wieder zu 80% auf und damit haben Sie je nach Fahrzeugmodell von 350 km bis 380 km Reichweite.

      Grundsätzlich gilt: das Auto lädt während Sie schlafen, arbeiten oder einkaufen. Deshalb ist es gar nicht so relevant, wie lange ein Ladevorgang dauert.

      Relevant ist vielmehr, wie viele Kilometer Sie pro Tag maximal fahren und ob Sie morgens mit einer vollen Batterie diese Distanz schaffen. Für Langstrecken haben Sie zukünftig Schnellader an den Autobahnen.

      Kann ich ein E-Auto einfach an meiner Steckdose zu Hause aufladen?

      Grundsätzlich ja, allerdings sind normale Haushaltssteckdosen bzw. deren Zuleitungen in der Regel nicht für eine solche Dauerbelastung ausgelegt. Deshalb sollte die Ladung an einer normalen Haushaltssteckdose nur im Notfall erfolgen.

      Für die normale Ladung zu Hause empfehlen wir ausdrücklich das Laden mit einer speziell dafür entwickelten Ladesäule oder Wandladestation bzw. Wallbox. Diese sind mit unterschiedlichen Ladeleistungen erhältlich.

      Wir empfehlen eine Ladelösung mit ausreichend Ladeleistungs-Reserven. So sind Sie für die Zukunft gerüstet und können Ihr Fahrzeug schneller und vor allem sicher laden.

      Ist Stromladen bei allen Witterungsverhältnissen sicher?

      Elektrofahrzeuge sind auch bei Regenfällen sicher ladbar.

      Muss ich mein Fahrzeug immer "Voll-Laden?"

      Nein. Sie können Ihr Elektroauto gemäß Ihres Strombedarfs aufladen und diesen Vorgang auch jederzeit unterbrechen.

      Wie finde ich die öffentliche Ladestationen?

      Über Internetseiten wie chargemap.com und smarttanken.de können Sie Ladestationen direkt in Ihrer Nähe finden und auch eintragen.

      Muss ich die Parkfläche bei den Ladesäulen freihalten?

      Sind Parkflächen mit einem Halteverbotsschild zur Aufladung von Elektroautos gekennzeichnet, dürfen auf diesen Flächen nur Elektroautos zur Aufladung parken.
      Natürlich wäre es auch ohne solch ein Halteverbotsschild schön, wenn diese Parkflächen für Elektroautos frei blieben.

      Kann ich beim Laden die geladene Strommenge sehen?

      Ob sie die geladene Strommenge beim Aufladen sehen können, hängt von dem jeweiligen Ladesystem ab. In der Regel wird der Strom an dem Zähler der Ladesäule summiert.
      In einer dem Ladesystem entsprechenden App können Sie den Strom pro Ladevorgang einsehen.

      Was passiert, wenn der Ladevorgang zwischendurch unterbrochen wird?

      Das Unterbrechen eines Ladevorgangs ist kein Problem. Die Ladung kann jederzeit fortgesetzt werden.

      Wie beende ich den Ladevorgang?

      Der Ladevorgang kann immer im Fahrzeug beendet werden. Einige Systeme können auch durch eine App oder das erneute Vorhalten einer zur Autorisierung genutzten RFID Karte gestoppt werden.

      Was passiert wenn mein Auto mit mehr / weniger Leistung laden kann?

      Autos und Ladestationen sind in beiden Fällen, aufwärts wie abwärts, kompatibel. Die Ladestation teilt dem Fahrzeug den maximalen Strom mit, doch das Fahrzeug kann auch weniger als diesen Strom beziehen.

      Was passiert, wenn ich das Elektroauto über mehrere Tage an der Ladebox lasse?

      Der Stromfluss wird durch ein integriertes Ladungsmanagementsystem automatisch nach der Vollladung beendet.

      Entstehen weitere Kosten oder Schäden, wenn ich das Fahrzeug auch nach Vollladung am Stromnetz angeschlossen lasse?

      In der Regel verursacht eine bleibende Stromverbindung nach der vollständigen Ladung keinerlei Kosten oder Schäden.
      Zukünftig wird die bestehende Verbindung sogar nutzbar sein, um das Fahrzeug zum Beispiel im Winter vorzuheizen, ohne dass der Akku des Fahrzeugs dabei beansprucht wird. Dabei entstehen allerdings Kosten.